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Feldmarschall Blücher und Burg Gutenfels
Urkundlich wird die Burg Gutenfels erstmalig 1257 erwähnt. Ihr
früherer Name war Cube. Pfalzgraf Ludwig II. erwarb sie 1277 v. Philipp II.von Falkenstein. Durch die lange Belagerung des Landgrafen von Hessen hat die Burg sehr gelitten. Pfalzgraf Ludwig IV. hat sie im Jahre 1508 mit großem
Kosten- aufwand wieder herstellen lassen. Durch den Dreißigjährigen Krieg ist die Burg stark mitgenommen worden, danach wurde sie Invalidenstion bis zur Auflösung 1803. 1326 weilte König Ludwig der Bayer auf der Burg. Um diese Zeit
muß die Inselbefestigung "Pfalzgrafenstein" kurz "Pfalz" genannt, sich be- reits im Bau befunden haben, denn ein Jahr später richtet Papst Johannes XXII. an die Erzbischöfe von Mainz, Köln und Trier die
Aufforderung, den auf einer Rheininsel bei Kaub errichteten Turm zu zer- stören. Im Jahre 1504 erfolgreich verteidigt, brachte die Abwehrschlacht den Ehrennamen "Gutenfels" ein. Außerdem war sie Anlaß zu der Legende und
dem historischen Spiel um das "Elslein v. Kaub". All- jährlich zum Winzerfest wird heute noch ein "Elslein" gewählt und spielt am "Elsleinfest" eine Laien- schar in geschichtlichen Kostümen die
Legende von der Rettung der Stadt durch ihre tapfere Tochter Else Welzer. Auf der Verfolgung von Napoleon setzte hier in der Neujahrsnacht Feldmarschall Blücher 1813/14 mit Hilfe von Schiffen aus Kaub und St. Goarshausen ueber
den Rhein und marschierte, nach- dem ein Brückenkopf gebildet war, mit dem Rest des Heeres von 100.000 Mann hier über eine schnell erbaute Pontonbrücke ans andere Ufer. Dies war eine weitere Sternstunde in der Geschicht von Kaub !
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