Sehenswertes - Bilder - Land und Leute

Wir beginnen unsere Serie “Sehenswertes” mit Burg Lahneck

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... die nächste Führung auf Burg Lahneck ist um 16 Uhr. So jedenfalls stehts auf dem Schild. Eine sehr interessante Sache. Sie sollten sich diese Burgführung nicht entgehen lassen. Von Burg- gespenstern ist die Rede, von Miss Idylia Dupp und von einem tragischen Unglücksfalle im Jahre 1851, sowie von  “Spukhaften Rittern” !

Neu ab 2001: Kerzenführungen auf der Burg ! Lassen sie sich bei Kerzenschein durch die Burgmauern führen und genießen Sie den Zauber der Geschichte. 1 x im Monat - Termin und Vermittlung über die Tourist-Info: Tel:  02621/914171

Burg Lahneck war die Burg der Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz

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Schiffstour Burg Lahneck

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Geschichtliches: Die Burg der Erzbischöfe und Kurfürsten
von Mainz wurde um das Jahr 1245 erbaut. Die fast quadra-
tische Kernburg ist von vier Gebäudeflügeln umgeben. Der
5-eckige Turm ist 29 Meter hoch. Im 30-jährigen Krieg
wurde die Burg durch die Schweden zerstoert. Weitere
Zerstörungen folgten im Jahre 1689 durch die Franzosen. Im
Anblick der Ruine schrieb Goethe im Jahre 1774 den "Geister-
gruß". Im Jahre 1852 wurde Burg Lahneck im Stil englischer
Gotik wieder aufgebaut. Anfang des 19. Jahrh. kaufte ein
Hofrat und Amtmann Peter v. Lassaulx Burg Lahneck, samt
dem jenseits der Lahn gelegenen Arnsteiner Hof, von der
nassauischen Domänenkammer. Sein Sohn, Peterv. Lassaulx,
veräusserte Burg Lahneck an einen Herren Monartry,
Direktor der Rechts-Rheinischen-Eisenbahngesellschaft,
der Renovation begann, die ein Herr Göde vollendete.
1880 erwarb Burg Lahneck der preußische Kammerherr und
Zeremoniernmeister Graf Ewald v. Kleist-Tychow. Ihm
folgten als Besitzer die Herren Hauswald-Magdeburg und
Admiral Mischke. Admiral Mischke hat durch Professor
Caesar die stark von ihrem Ursprung abweichende ver-
restaurierte Burg ihrem alten Aussehen näher gebracht.
Der Wiederaufbau wurde erst im Jahre 1937 abgeschlossen.
Heute befindet sich in Burg Lahneck ein Museum und viele
Besucher die hier verweilen, verfallen den nostalgischen
Reizen mittelalterlicher Vergangenheit, wenn sie den Burg-
hof betreten, dessen Aussenmauern trutzig Burg Lahneck
umspannen oder lauschen schweigend den erklärenden Worten
des Fremdenführers, der sie durch die guterhaltenen Wohn-
räume, den Rittersaal, die Kapelle führt und sie zur
Turmbesteigung auffordert. Nicht zuletzt lädt die Burg-
gaststätte zum Umdruck ein, wo man bei einem guten Gläs-
chen Rheinwein die übermittelten Eindrücke eingehend be-
spricht und die Erkenntnis gewinnt, daß hier ein Stück
längst vergessener Epoche erhalten geblieben ist.
Als Eigentümer der Burg Lahneck werden heute die Erben-
gemeinschaft G. Mischke und R.v. Peuschen genannt. Als
Erbauer der Burg wird das Erzstift Mainz - 1245 - ur-
kundlich benamt. Wesentliche Umbauten erfolgten wie
schon erwähnt 1852. Das Anwesen erfaßt einen fünf-
eckigen Bergfried mit Pallas, das Nassauer Haus, die
Ulrichkapelle und den äusseren Ring. 1976/78 wurde
Burg Lahneck als historisches Gebäude durch eine
Broncetafel gekennzeichnet. Besichtigung: Sie kann in
der Zeit von Ostern bis Ende Oktober täglich besichtigt
werden. (Besichtigung ca. 40 Minuten, gezeigt werden alte
Möbel, Waffen, Rüstungen, eine Puppenstubensammlung u.v.m.). 
In den Monaten August und September finden alljährlich auf
der Burg Lahneck Freilichtspiele statt. Neben der Burg ist
ein Campingplatz und ein Freibad ! Eintrittspreise: Er-
wachsene 6 DM und Kinder 2 DM. Führungen stündlich ab
morgens 10 Uhr ! Neben der Burg ist ein Burgrestaurant für
Hochzeits- und Gruppenfeiern. Außerdem ist direkt neben der
Burg noch das Schwimmbad-Cafe mit Restaurant. Geöffnet von
März bis Ende Oktober.

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oben: Das Gästebuch für Besucher von Burg Lahneck

Im Rittersaal: Eine Armbrust

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Das Nordtor zur Lahn hin

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Mitte oben: der Innenhof mit Besucher- ecke läd zum Verweilen ein !

Oben rechts: der gepflegte Burggarten

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