Burgspiele 2009: “Hello, Dolly”   -   Inzenierung von Friedhelm Hahn

Nach dem großen Erfolg von Friedhelm Hahns Musiktheaterstück "Schuld daran war nur der Bossanova" im vergangenen Jahr hat sich das Leitungsteam der Städtischen Bühne Lahnstein dieses Mal für ein Musical entschieden: Mit "Hallo, Dolly" wollen die Akteure den Charme der 1960er-Jahre vor die historische Kulisse zaubern. Die RZ mit Friedhelm Hahn: "Die Dialoge sind klug, der Stoff zeitlos witzig und die Charaktere liebenswert." Es geht im Groben um die gute Partie, um weib- liches Geschick in Sachen Kuppelei und - natürlich um die Liebe. Das Ganze wird verpackt in Musik und Tanz.

Der eigenbrötlerische und geizige Horace Vandergelder aus dem ländlichen Yonkers möchte im hohen Alter noch heiraten und nimmt deshalb Kontakt mit der schrägen Heiratsvermittlerin Dolly Levy auf. Die hat aber selbst Interesse an Vandergelder, obwohl es an Konkurrentinnen nicht mangelt.

Einige bekannte Schauspieler sind im Lahnsteiner Burggarten dabei - etwa Christian Vitu, der bei den Burgspielen im vergangenen Jahr ein famoses Ekel mimte. Oder Frank Ferner und Regina Schrott, die ihr Lahnstein-Debüt in "Highbury Dreams" feierten.

Und natürlich spielen Frank Eller und Karl Krämer mit, mittlerweile Urgesteine der Städtischen Bühne. Aber auch ganz junge Talente sind mit von der Partie: Till Über- rück-Fries, Lasse Siefert, Cat Heidekind und Veronika Ziegenhagel. Ganz wichtig: Die Chemie stimmt.

Hier gehts zur Handlung !

 

 

2009:  “Hello, Dolly”

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Musik und Gesangstexte von Jerry Herman
Inszenierung: Friedhelm  Hahn
Co-Regie: Frank Eller

Choreografie: Cat Heidekind
Musikalische Leitung:  Alexandra Tschida

Musikarrangements: Harald Weber

Es spielen 2009

Dolly Mayer / Levy (Heiratsvermittlung) Viola Kuch

Der geizige Horace Vandergelder Christian Vitu

Minnie Fay (Hutmacherin) Doreen Olbricht

Irene Molloy (Hutmacherin) Regina Schrott

Rudolph Reisenweber (Oberkellner)  Frank Eller

Barnaby Tucker (Vandergelders Angestellter) Karl Krämer

Cornelius Hackl (Vandergelders Angestellter) Frank Ferner

Ermengarde Vandergeld (Vandergelders Nichte) Julia Herget

Ambrose Kemper (der Angebetete von Ermengarde) Stefan Witzlinger

Alle Bilder copyright by Jürgen Equit Grafikkarte mindestens 1280 x 1024

Handlung :

Der eigenbrötlerische und geizige Horace Vandergelder aus dem damals ländlichen Yonkers meint, dass er wohl doch heiraten solle, und nimmt mit der Heiratsvermittlerin Dolly Levi, die selbst verwitwet ist, Kontakt auf. Diese vermittelt ihm eine Verabredung mit einer Hutmacherin in New York, die er auch wahrnimmt. Als er abreist, schärft er Barnaby und Cornelius, den beiden Angestellten seines Handelsgeschäfts ein, den Laden gut zu hüten. Diese jedoch freuen sich, einen Tag lang seinem strengen Regiment zu entkommen und beschließen, einen Ausflug nach New York zu machen.

Zufällig treffen sie Dolly Levi, die die orientierungslosen Provinzler unter ihre Fittiche nimmt, ohne zu wissen, dass sie Angestellte ihres Auftraggebers Vandergelder sind. Sie landen in dem Hutgeschäft, dessen Inhaberin infolge Dollys Vermittlung mit Vandergelder verabredet ist. Vandergelder trifft alsbald dort ein; Barnaby und Cornelius verstecken sich und können so unerkannt bleiben. Während Vandergelders Verabredung infolge seiner Schroffheit schnell zu Ende geht, finden Barnaby und Cornelius Gefallen an zwei jungen Hutmacherinnen, auf die sie in dem Geschäft treffen. Dolly hat nun alle Mühe, die Inhaberin des Hutgeschäfts zu trösten und den beiden jungen Männern ein Mindestmaß an urbanen Manieren beizubringen. Sie meistert diese Aufgaben und zieht sich dann zurück, weil sie bemerkt hat, dass sie selbst Interesse an Vandergelder entwickelt, obwohl es ihr schwer fällt, sich selbst dies einzugestehen. Schließlich lädt sie Vandergelder in ein vornehmes Restaurant ein, in dem sie früher Stammgast war und vom gesamten Personal geschätzt wird (der dramaturgische „Aufhänger“ des Titelsongs).

Genau dorthin hat es auch Barnaby und Cornelius gezogen, die ihren neuen Freundinnen aus dem Hutgeschäft imponieren wollen, jedoch schnell bemerken müssen, dass sie die Preise dort nicht bezahlen können. Beim Versuch, sich aus dem Staub zu machen, treffen sie auf Vandergelder, der sie zur Rede stellt und dann wutentbrannt auf Dolly trifft, die ihm zunächst sehr deutlich sagt, dass sie ihn für einen widerwärtigen Kerl hält. Vandergelder macht sich auf den Nachhauseweg, doch Dolly hat inzwischen bemerkt, dass sie Vandergelder trotz seiner abweisenden Art liebt und überdies nicht mehr länger allein leben will. Sie fährt ihm nach Yonkers nach und gesteht ihm ihre Liebe. Vandergelder ist darüber erstaunlicherweise sehr erfreut und lässt sich von Dolly sogar bewegen, Cornelius und Barnaby zu verzeihen.